Dumont Buchverlag


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Tilman Rammstedt

Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters

Roman

160 Seiten, Hardcover, EUR 18,99

Inhalt

Lieber Bruce Willis, wollen Sie die Hauptrolle in meinem neuen Roman spielen?
Ihr Tilman Rammstedt

Man erkennt die Welt nicht gleich wieder, wenn man sie mit den Augen eines melancholischen Bankberaters betrachtet. Besonders wenn es sich um einen Bankberater handelt, der hinter jeder Geldanlage den größeren Zusammenhang sieht: »Man kann kein Tagesgeldkonto verstehen, ohne zu verstehen, was ein Baum ist.«

Und während der Bankberater auch für sein Leben einen Zusammenhang sucht, bevor es an allen Ecken und Enden auseinanderbricht, gerät er in eine ausweglose Situation, aus der ihn nur ein abenteuerliches Trio retten kann: sein letzter verbliebener Kunde Tilman Rammstedt, Bruce Willis und ein toter Hund.

Über den Autor

Bild von Rammstedt, Tilman

Tilman Rammstedt wurde 1975 in Bielefeld geboren und lebt in Berlin. Bei DuMont erschienen sein Debüt ›Erledigungen vor der Feier‹ (2003) sowie die Romane ›Wir bleiben in der Nähe‹ (2005) und ›Der Kaiser von China‹ (2008). Neben vielen anderen Auszeichnungen (u.a. dem Förderpreis für grotesken...

mehr über den Autor

Pressestimmen

„Ein Bankberater als Held eines Romans – klingt nicht sehr sexy. Ist es aber, wenn ihn Tilman Rammstedt geschrieben hat.“
WDR „WESTART“

„Pfützen sind die Ozeane des kleinen Mannes: Tilman Rammstedt hat einen umwerfend komischen Roman über seinen ehemaligen Bankberater geschrieben.“
ZEIT ONLINE

„Tilman Rammstedt demonstriert aufs Neue die Allmacht der Phantasie und offenbart sich bei aller literarischen Spielerei als großer Melancholiker (…) Die Metaerzählung, die einen Roman als seinen eigenen Entstehungsprozess beschreibt, ist zwar nicht neu – aber wie Rammstedt sie von neuem füllt, ist überaus schlau, häufig überraschend und manchmal zum Wegschmeißen komisch (…) das Buch zeigt, wenn auch ironisch, eine Form der künstlerischen Sublimierung, die zu größter Kreativität führt und die (…) ganz allgemeine Einsichten über misslingende Kommunikation, Verletzlichkeit und sogar Liebe preisgibt.“
FAZ

„Tilman Rammstedt hat wieder bewiesen, dass er ein ganz großer Sprach- und Romanbastler ist und mit diesem Buch deutlich größere, lautere Besprechungen verdient hätte als Wolf Haas mit seinem Buch über die “Missionarsstellung”.“
KULTURBLOG

„Es ist ein überdrehtes, oft sehr komisches Buch“
KURIER

„Ein grandios komisches Spiel mit Scheinrealitäten.“
FOCUS

„Ein höchst amüsanter, temporeicher und tiefsinniger Roman ist Tilman Rammstedt gelungen, in dem es nicht zuletzt darum geht, dass immer etwas fehlt: ob es der nie antwortende Filmstar, bzw. Romanheld ist, das immer wieder beschworene ‚glückliche Ende' oder die gedanklichen Abenteuer eines melancholischen Romantikers im Kostüm eines Bankberaters.“
NDR

„Die reine Vergnügungstour. Ein Roman zwischen Groteske und Melancholie. Mit einem Helden, der Für Hollywoods Action-Kino nicht in Frage kommt. Wohl aber für einen deutschen Roman der Sonderklasse. Um ihn mit einen Dreiklang, den der Held selbst sehr gerne als Stilmittel verwendet, zu beschreiben: Lakonisch, witzig, gut.“
KSTA

„Herrlich albern: Dieses Buch besteht zur Hälfte aus E-Mails des Autors an Bruce Willis. Den Rest der Zeit geht es in Rammstedts Roman um ‚die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters‘.“
NEON

„Ein sehr lustiges Buch. Und melancholisch.“
CHRISMON

„Die seltsamen Erlebnisse des Autors mit seinem ehemaligen Bankberater geben ihm jedenfalls die Gelegenheit, viele groteske Einfälle im Buch zu platzieren und dem Leser das Vergnügen, eine Art Monty-Phyton der deutschsprachigen Literatur entdeckt zu haben.“
BESTE SEITEN

„Ein Roman über das Romanschreiben, komisch und melancholisch zugleich.“
KULTURSPIEGEL

„Ein sehr lustiger Roman über die Vorstellungskraft – und die Nöte des schriftstellers, der sich nur auf sie verklassen muss. (…)wenn sich dieser schöne, kluge Roman, was zu hoffen ist, gut verkaufen sollte, liegt es sicherlich nicht allein an der Katze auf dem Cover.“
TAZ

„Der deutsche Autor Tilman Rammstedt machte sich schon 2008 in seinem Roman Der Kaiser von China über den Scheidungskrieg zwischen Wirklichkeit und Fiktion lustig. Er führte ihn ins Reich des Absurden. Das war saukomisch. Historisch einmalig gelang es ihm damit, trotzdem den Bachmannpreis zu gewinnen. Aber Lustigsein wird gern mit Oberflächlichkeit verwechselt, auch wenn sich dahinter oft als Galgenhumor getarnte Melancholie verbirgt. Insofern hat er jetzt mit seinem neuen Roman Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters) noch einmal die Schlagzahl erhöht. Bei aller Schlankheit von 160 Seiten legt er darin erneut hinreißend komisch offen, wie eine Erzählung in Ermangelung einer ominösen "Geschichte" auch entstehen könnte - und dass diese dank Unlust und Drucks des Verlags zwischendurch ordentlich bröseln kann.2
DER STANDARD

„Tilman Rammstedt, Jahrgang 1975, hat einen großen Literaturspaß geschrieben über ‚Liebe, Körper, Beruf‘, Bruce Willis und den Bankberater in uns.“
DEUTSCHLANDRADIO

„Auch wenn Rammstedt nicht darauf abzielt, trifft er den Nerv der Zeit: Krise, Verunsicherung, Wertewandel.“
FORMAT

„Den poetischen und philosophischen Miniaturen verdankt der Roman seinen Zauber. Es ist ein Zauber, der ähnlich ambivalent daherkommt wie im ‚Kaiser von China‘: ein Spiel voller Scherze, die doch nichts anderes verbergen als ein tiefes Unbehagen an sich und der Welt“
BADISCHE ZEITUNG

„Am allerlustigsten ist Tilman Rammstedts Roman „Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters (…)hinreißend lebendig und witzig erzählt.“
ELKE HEIDENREICH – LITERARISCHE WELT

„Wie man aus beinahe nichts etwas machen kann, zeigt das neue Buch von Tilman Rammstedt mit beachtlicher Chuzpe (…) er schildert die Mühen des Schreibens mit einem Witz, der nicht nur Mitglieder der schreibenden Zunft amüsieren wird.“
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

„Originelle Erzählstruktur – Rammstedt greift mit psychologischem Feingefühl Alltagsstrategien auf, in denen man sich wiederfinden kann.“
WESER-KURIER

„Das ist nun wirklich das allerlustigste Buch des Jahres 2012. (…) Ein äußerst witziger Krimi, der im Grunde kein Krimi ist, sondern ein Lob auf die Phantasie!“
ELKE HEIDENREICH WDR4

„Es ist ein vielschichtiger, auf vielerlei Arten lesbarer Roman, der Rammstedt mit „Die Abenteuer meines Bankberaters“ gelungen ist. Man kann sich an der treffsicheren Lakonie und an den unzähligen kleinen Gags und Finten erfreuen, das Buch als Studie über melancholische Männer oder als Meditation über die Einsamkeit des Schriftstellers lesen.
FALTER

„Diese Coveridee ist sehr komisch, und auch notorische Griesgrame werden sich aus der Reserve locken lassen.“
DIE ZEIT

„Ein fantastisches, unglaublich komisch und raffiniert konstruiertes Buch. Lassen Sie sich darauf ein und überraschen!“
LITERATURKURIER

„Rammstedt ruft in seiner Not Bruce Willis zu Hilfe, und der Roman, der daraus entsteht, ist ein leuchtendes Feuerwerk der Phantasie, melancholisch und grotesk komisch.“
WDR 5 BÜCHER

„Der Roman ist eine brillant ausgeklügelte, sprachrhythmisch und stilistisch bewundernswert ausgefeilte Übung in Fantasie. […] Ein Roman vor allem für Freunde feinhumoriger Fabulierfreude.“
NEUE WESTFÄLISCHE

„Tilman Rammstedt schreibt über Tilman Rammstedt und seinen Bankberater äußerst klug und vergnüglich.“
BERLINER ZEITUNG

„Ein originelles, kluges, ungeheuer komisches und zugleich sehr melancholisches literarisches Spiel, das ein bisschen an Charlie Kaufmans und Spike Jonzes Meisterstück „Adaption“ erinnert.“
ROLLING STONE

„Ein lustiges Spiel mit Realität, Irrsinn, Widerstand und absurder Philosophie.“
STERN

„Vergleichbar ist das, was Rammstedt in diesem sehr komischen, vor Einfällen und Stilkunststücken nur so trotzenden Roman anstellt, gegenwärtig wohl nur mit den Werken seines österreichischen Kollegen Wolf Haas.“
NZZ

„Der Rammstedt kann das. Seine Fantasie und sein Witz kennen keine Grenzen.“
FRANKFURTER RUNDSCHAU

„Ein Spiel mit Realität und Fantasie zwischen Albernheit, Melancholie und Irrsinn; sprachlich zart, mitunter auch poetisch.“
WIENER ZEITUNG

„Ein Autor, der mit grandiosem Sprachgefühl und großer Liebe zum Nicht-Tatsächlichen absurde Perlen des Erzählens bastelt.“
NEUE PRESSE

Weitere Bücher des Autors

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