An einem Sommertag des Jahres 2006 war es so weit: Peter Unfried kam aus der Nachmittagsvorstellung. Seufzte. Und wusste: Mist, es muss sich etwas ändern. Nicht, dass er vor Al Gores Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit" noch nie von der Klimakatastrophe gehört hätte. Selbstverständlich hatte er sich damit beschäftigt; aber unkoordiniert und theoretisch, wie man es mit vielem macht. Nach dem Motto: Sicher wichtig, aber man hat ja auch noch anderes zu tun.
„Öko" schildert eine beispielhafte Entwicklung vom gedankenlosen Genießer zum bewussten Konsumenten, der beherzt an seiner persönlichen Energiewende arbeitet. Seine amüsant-aufklärerische Öko-Fibel liefert nebenbei ganz konkrete Handlungsmöglichkeiten:
Welches Auto? Welcher Strom? Welcher Kühlschrank? Wie kann das eigene Haus aussehen? Der Satz „Ich allein kann ja sowieso nichts gegen den Klimawandel tun" gilt nicht mehr.
Peter Unfried war ein lebensfroher Hedonist, der Ökos verachtete, wie sich das gehörte. Eines Tages stand er vor der Aufgabe, sein schönes Leben zu ökologisieren. Peter Unfried, Jahrgang 1963, lebt mit seiner Familie in Berlin und ist stellvertretender Chefredakteur der „taz".
mehr über den Autor„Sehr unterhaltsam.“
SPIEGEL
„Auch ein Einzelner kann etwas gegen den Klimawandel tun. Die einem das heutzutage klarmachen, sind zum Glück keine verbohrten Öko-Moralapostel mehr, sondern vernünftige Leute mit Humor. So wie Peter Unfried, der diese amüsante Öko-Fibel verfasst hat.“
DER TAGESSPIEGEL
„Seine Verwandlung zum 'neuen Öko’, der sein Konsum- und Alltagsverhalten der neuen Priorität unterstellt, protokolliert er spannend ergebnisoffen und mit allen Tücken. […] Amüsant und ansteckend.“
DIE ZEIT
„Klimawandel und Bewusstseinswandel – mal weniger abschreckend: Peter Unfried beschreibt unterhaltsam seine Entwicklung von gleichgültigen Konsumenten zum umweltbewussten Ästheten. […] Wer sich davon nicht abschrecken lässt, der schlägt ein Buch auf, das ihn schon nach wenigen Seiten sein eigenes Konsumverhalten überdenken lässt. So poppig und vergnüglich wurden Umweltthemen bisher selten verhandelt.“
BERLINER ZEITUNG
„’Öko. Al Gore, der neue Kühlschrank und ich’ schildert sehr persönlich, ironisch heiter den Werdegang vom gedankenlosen zum bewussten Konsumenten. […] Nach der Lektüre muss man wohl oder übel seine Ökophobie überdenken.“
HEILBRONNER STIMME
„Letztlich geht es beim Retten der Welt also doch immer um ein Weniger. Diesen Widerspruch kann auch Unfried nicht auflösen. Mit seinem amüsant geschriebenen Buch macht es aber mehr Spaß.“
HESSISCHE ALLGEMEINE