Bitte stören – wir schreiben!
Alle wollen die Stadt verändern. Warum nicht mit Kreativität? Europas Kulturhauptstadt RUHR.2010 hat Kreative aus vielen Berufen eingeladen, für ein Jahr Wohnungen in Dortmund, Duisburg und Mülheim zu beziehen. Sie wurden Teilnehmer eines Kunstwerks und Autoren eines kollektiven Textes. ›2–3 Straßen‹ von Jochen Gerz ist eine ›Ausstellung‹ in drei Straßen ohne besondere Vorkommnisse – Straßen, die kein Stadtführer vermerkt. 1457 Menschen aus vielen Teilen Europas und der Welt meldeten sich auf die Anzeige ›Grundgehalt: 1 Jahr mietfrei wohnen‹, 78 wurden Teilnehmer und leben seither in Straßen, in denen Migranten einen hohen Anteil der Bevölkerung ausmachen. Die Veränderung der Straßen ist das Ziel des ungewöhnlichen Kunstwerks. Für die Mietfreiheit schreiben die Kreativen gemeinsam einen Text. Nicht nur sie, auch die alten Mieter schreiben und das gleiche tun im Laufe des Jahres immer mehr Besucher der Ausstellung in den Straßen. 900 Autoren zählt inzwischen dieser Text ohne Vorbild. ›2–3 Straßen Text‹ und ›2–3 Straßen Making of‹, der Text und der Begleitband im Schuber sind das Ergebnis des einjährigen Autorenprojekts ›2-3 Straßen –Eine Ausstellung in drei Städten des Ruhrgebiets‹ von Jochen Gerz.
Der Band erscheint in Zusammenarbeit mit der Kunststiftung NRW.
Die beiden Bände sind leider nicht mehr über den DuMont Buchverlag zu beziehen. Bitte bestellen Sie u.a über: http://www.2-3strassen.com/, Amazon. oder die Barsortimente.
Jochen Gerz (*1940 in Berlin) lebte von 1967 bis 2007 in Paris, seither in Irland. Er zählt zu den bekanntesten Konzeptkünstlern. Seine heute überwiegend im öffentlichen Raum realisierten Arbeiten gewinnen ihre Bedeutung durch die partizipativen Öffentlichkeiten, die sie schaffen. Besonderen...
mehr über den AutorBiographische Informationen zu diesem Autor folgen in Kürze.
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„Das Buch wird lebendig wie eine Stadt selbst, die uns zum Streunen verführt.“
ZEIT ONLINE
„Ein bemerkenswertes Kulturgut, welches allen Ansprüchen der zukünftigen „globalisierten“ Gesellschaft genügt.“
PORTALKUNSTGESCHICHTE.DE
"Dokumentiert, was die Essenz des Kunstwerks sein sollte."
WELT