Für Läufer und Leser: Murakamis persönlichstes Buch
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Zwei Leidenschaften bestimmen Haruki Murakamis Leben: Schreiben und Laufen. Eines verbindet beide Tätigkeiten – ihre Intensität. Für Haruki Murakami bedeutet das Laufen ein zweites Leben, in dem er sich Kraft, Inspiration, vor allem aber die Zähigkeit zum Schreiben holt.
Der Einfall und Entschluss, Romanautor zu werden, kam ihm beim Sport. Das Sitzen am Schreibtisch gleicht er mit dem Laufen aus. Nach langsamen ersten Schritten hat er sich in den vergangenen dreißig Jahren professionalisiert: Längst sind zu den jährlichen Marathons auch Triathlonwettbewerbe und Ultralangläufe von 100 Kilometern hinzugekommen.
Haruki Murakami erzählt eindringlich und komisch von seinen Frustrationen und vom Kampf gegen das stets lauernde Versagen und wie er es überwindet. Denn für ihn bleibt das Laufen ein großes, wortloses Glück.
Für seinen Grabstein wünscht er sich die Inschrift: „Haruki Murakami 1949-20**, Schriftsteller (und Läufer) – Wenigstens ist er nie gegangen".
Haruki Murakami wurde 1949 in Kyoto, Japan geboren und wuchs in Kobe auf. Nach abgeschlossenem Studium verließ er 1975 die Waseda-Universität in Tokio, wo er anschließend sieben Jahre lang Eigentümer einer kleinen Jazz-Bar war. Sein erster Roman, „Hear the Wind sing“ (1979), brachte ihm den...
mehr über den Autor„Was für eine gebündelte, stille Kraft dieser Text hat, welche klare Frische.“
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
„Gradlinig und offen [...] eine ganz spezielle Autobiographie.“
FRANKFURTER RUNDSCHAU
„Ein passabler Läufer mit bislang 27 Marathons. Und ein noch viel besserer Schriftsteller.“
DER TAGESSPIEGEL
„’Wovon ich rede…’ ist ein nüchterndes Ich-Buch. […] Gut so: Murakami verzichtet darauf, dem Endorphinrausch überschwänglich zu huldigen. Er doziert nicht und er missioniert nicht. […] Wer selbst läuft, auch wenn es nur kürzere Strecken sind – der weiß: Hier hat jemand das Laufen wirklich verstanden.“
NRZ
„Ein wunderbarer Text. […] Der Autor spricht über die Dinge des Lebens wie auch des Laufens in einen einfachen, merkwürdig bescheidenen Sprache, die ohne artistische Kraftanstrengung von geradezu beiläufiger Poesie ist.“
BERLINER ZEITUNG
„Ein grandioses Buch übers Laufen. […] Selten hat man so viele kluge Dinge über die einfachste Sportart der Welt gelesen.“
HESSISCHE ALLGEMEINE