Kurt Schwitters

Kurt Schwitters

Kurt Schwitters wurde 1887 in Hannover geboren. Er studierte an der Kunstgewerbeschule Hannover und der Königlich Sächsischen Akademie der Künste in Dresden. Nach impressionistischen und expressionistischen Gemälden entstanden ab 1918 zunehmend abstrakter werdende Collagen und Assemblagen. Fortan deklarierte er alle seine Arbeiten als „Merz“-Kunst.
Als Mitglied der IVEKF, der „Internationalen Vereinigung von Expressionisten, Kubisten und Futuristen“ stand Schwitters auch den Berliner Dadaisten um Hans Arp, Hannah Höch und Raoul Hausmann nah und war mit Tristan Tzara und El Lissitzky befreundet. Schwitters betätigte sich jedoch nicht nur als bildender Künstler. Der Herausgeber der Zeitschrift „Merz“ war auch ein Lyriker und Schriftsteller von Rang. Unvergessen sind sein Gedicht „An Anna Blume“ oder das Lautgedicht „Sonate in Urlauten“, aber auch seine übrigen poetischen und dramatischen Werke, in denen er Erzählkonventionen auf virtuose und mitunter hochkomische Weise unterwandert, sind von Bedeutung.
Vor den Nationalsozialisten, denen seine Kunst als „entartet“ galt, flüchtete Schwitters 1937 zunächst nach Norwegen und von dann nach England. Dort verstarb er 1948 in Kendal.

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