Joachim Sartorius

Joachim Sartorius

Joachim Sartorius, geboren 1946, wuchs in Tunis auf und lebt heute, nach langen Aufenthalten in New York, Istanbul und Nicosia, in Berlin. Seit 2001 leitet er die Berliner Festspiele. Sein lyrisches Werk, die sechs Gedichtbände („Sage ich zu wem", „Der Tisch wird kalt", „Keiner gefriert anders", „In den ägyptischen Filmen", „Ich habe die Nacht" und „Hotel des Étrangers"), wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Er veröffentlichte mehrere, in Zusammenarbeit mit Künstlern wie Nan Goldin oder Emilio Vedova entstandene Bücher und ist Herausgeber der Werkausgaben von Malcolm Lowry und William Carlos Williams sowie der Anthologien „Atlas der neuen Poesie" (1995), „Minima Poetica" (1999) und „Alexandria Fata Morgana" (2001). Joachim Sartorius erhielt 1998 für seine Übersetzung amerikanischer Lyrik von John Ashbery und Wallace Stevens den Paul-Scheerbart-Preis und wurde mit zahlreichen Stipendien ausgezeichnet. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Auszeichnungen

Paul-Scheerbart-Preis für die Übersetzung amerikanischer Lyrik von John Ashbery und Wallace Stevens 1998

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