Bazon Brock

Bazon Brock

Bazon Brock hat in den vergangenen Jahrzehnten mit Schriften, Ausstellungen, Filmen, Action Teachings die Barbarisierung in allen Lebensbereichen, in den Künsten und Unterhaltungsgenres aufgespürt. So wie in der Vergangenheit werden sich seine Prognosen wieder als treffsicher erweisen. Der Anfang der achtziger Jahre prognostizierten Herrschaft der „Gottsucherbanden“ und dem Fundamentalismus in Kunst und Kultur setzt Brock die „Zivilisierung der Kulturen“ entgegen. Seine Ausgrabung Berlins als „Troja unseres Lebens“ stimuliert Kulturbosse zur Nachrede; von der neuronalen Begründung der Ästhetik war bei ihm schon die Rede, als dies heutige Verfechter noch für Blödsinn hielten. Seine Avantgardetheorien und Bestimmungen des Ästhetischen erwiesen sich als nachhaltiger als die der linken und rechten Seilschaftskonkurrenz.

Peter Sloterdijk schrieb eine Würdigung Brocks zur Eröffnung des „Lustmarschs durchs Theoriegelände“ im Haus der Kunst in München mit dem Titel „Der Jahrhundertmensch“.

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